Claudio Monteverdi - neu gelesen, neu gehört

450 Jahre Claudio Monteverdi: Im Rokokotheater Schwetzingen wird der Komponist auf seine Modernität hin abgeklopft.Ausgangspunkt ist Monteverdis Madrigal «Il Combattimento di Tancredi e Clorinda» von 1624, worin ein Liebespaar sich unerkannterweise einen heftigen Kampf auf Leben und Tod liefert.

Claudio Monteverdi.
Bildlegende: Claudio Monteverdi. Imago/United Archives

Die Komponistin Annette Schlünz und die Schriftstellerin Ulrike Draesner greifen diesen Faden auf und spinnen ihn weiter, aus Anlass des 450. Geburtstags des italienischen Komponisten.
Liebe und Krieg, Kampf und Eros: Die zeitlosen Themen ermöglichen eine vielschichtige Begegnung zwischen alter und neuer Musik, zwischen früheren und heutigen Lebenswirklichkeiten.

Annette Schlünz / Claudio Monteverdi: Tre Volti – Drei Blicke auf Liebe und Krieg. Musiktheater mit Monteverdi nach einem Text von Ulrike Draesner (Uraufführung)

Concerto Köln
Jeremias Schwarzer, Leitung
Petra Hoffmann, Sopran (Chlora und Clorinda)
Dietrich Henschel, Bariton (Tankred, Tancredi und Testo)
Vokalquartett: Hanna Herfurtner, Olivia Stahn, Lena Haselmann, Amélie Saadia
Zaïda Ballesteros, Tänzerin
Alberto Franceschini, Tänzer
Lee Santana, Chitarrone und E-Gitarre
Adam Starkie, Klarinette
Philippe Koerper, Saxophon
Vincent Lhermet, Akkordeon
Philipp Lamprecht, Schlagzeug

Aufführung vom 28. April 2017, Rokokotheater Schloss Schwetzingen (SWR Schwetzinger Festspiele)

Redaktion: Jenny Berg