Da Palestrina: Meister der Renaissance-Vokalmusik

Der grösste Kontrapunktiker ist Johann Sebastian Bach oder aber Giovanni Pierluigi da Palestrina! Die Musik des italienischen Renaissance-Komponisten klingt wie ätherisch ausgeglichen.

Giovanni Pierluigi da Palestrina
Bildlegende: Meister des Kontrapunks: Giovanni Pierluigi da Palestrina. Wikimedia

Es ist der Klang der römischen Sixtinischen Kapelle, wo Palestrina im 16. Jahrhundert als Sänger tätig war und wo er mit seiner Musik Päpste und Herzöge entzückte. Das zentrale Stichwort für diese Musik: Ausgeglichenheit. Die Melodien, der Rhythmus und selbst die Harmonien bewegen sich in einem beständigen, ruhigen Fluss.
Der Luganeser Diego Fasolis, längst eine unbestrittene Grösse auf dem Gebiet der alten und der vokalen Musik, unternimmt diese musikalische Reise in eine andere Zeitwahrnehmung zusammen mit dem Chor der Tessiner Radios und dem Organisten Gianluca Capuano.

Giovanni Pierluigi da Palestrina: Ricercari aus «Ricercari sopra li tuoni»
Giovanni Pierluigi da Palestrina: Missa Beata Virgine
Giovanni Pierluigi da Palestrina: Motteten aus «Motecta Festorum totius anni Liber Primus»

Coro della Radiotelevisione Svizzera Italiana
Diego Fasolis, Leitung
Gianluca Capuano, Orgel

Konzert vom 15. September 2015, Kirche Collegio Papio, Ascona, im Rahmen der Settimane musicali di Ascona

Redaktion: Martina Papiro