François-Xavier Roth dirigiert Debussy, Bartók und Bruckner

Drei grosse Komponistennamen, drei herausragende Werke: Der französische Dirigent François-Xavier Roth mit Debussy, Bartók und Bruckner.

Porträt von François-Xavier Roth
Bildlegende: François-Xavier Roth ist ein französischer Dirigent. wikimedia/Céline Gaudier

Anton Bruckners «romantische» Sinfonie auf der einen Seite, auf der anderen Seite zwei Komponisten, die die Romantik hinter sich gelassen haben - jeder auf seine individuelle Weise.
So beginnt dieser Konzertabend mit Claude Debussys poetischer und evokativer Klangsuche, einem Werk, das trotz seiner kurzen Dauer wie ein nachhaltiger Hammerschlag die «Romantik» erschüttert hat - und den Weg fürs Neue öffnete.
Und ebenso nachhaltig das Neue gesucht hat auch Béla Bartók, der eine herbere Musiksprache suchte und sich bei der Volksmusik orientierte. Sein Bratschenkonzert ist sein letztes, vom Komponisten nicht mehr vollständig selber geschriebenes Werk.

Claude Debussy: Prélude à l'après-midi d'un faune
Béla Bartók: Violakonzert
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur «Romantische»

London Symphony Orchestra
François-Xavier Roth, Leitung
Antoine Tamestit, Viola

Konzert vom 23. April 2017, Barbican Hall, London

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.

Redaktion: Corinne Holtz