Gioachino Rossini: Semiramide. Oper in 2 Akten

Das Londoner Royal Opera House greift auf das Rossini-Jubiläum 2018 mit einer Rarität voraus.

Kommenden Herbst gedenkt die Musikwelt Gioacchino Rossinis 150. Todestag. Und neben Rossinis bekannten Hits Cenerentola, Barbiere oder Wilhelm Tell gibt es noch einiges zu entdecken. Etwa die epische Musiktragödie «Semiramide», deren Hauptrolle Rossini für seine Frau komponierte und die in London von der amerikanischen Star-Sopranistin Joyce DiDonato verkörpert wurde.
«Outstanding» sei das gewesen, wie im «Guardian» zu lesen war. Und ein beeindruckender Opernabend, obschon der Stoff tough ist: Hart und politisch, fast wie aus einem Stein herausgehauen.

Royal Opera House Orchestra
Royal Opera House Chorus
Antonio Pappano, Leitung
Joyce DiDonato, Sopran (Semiramide)
Michele Pertusi, Bass (Assur)
Daniela Barcellona, Alt (Arsace)
Lawrence Brownlee, Tenor (Idreno)
Jacquelyn Stucker, Sopran (Azema)
Bálint Szabó, Bass (Oroe)
Konu Kim, Tenor (Mitrane)
Simon Shibambu, Bass (Ninos Geist)

Aufführung vom 8. Dezember 2017, Royal Opera House, Covent Garden, London

Diese Oper steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.

Redaktion: Moritz Weber