Giuseppe Verdi: Un Ballo in maschera. Oper in drei Akten

Er sage eben ungern nein, wenn es um Termine geht. Und so ist Dirigent Zubin Mehta auch zu seinem 80. Geburtstag vollauf beschäftigt.

Bild aus der Verdioper «Un Ballo in maschera».
Bildlegende: Dirigent Zubin Mehta inszeniert zu seinem 80. Geburtstag die Oper «Un Ballo in maschera» Keystone

Geschenkt hat er sich gleich selbst etwas Neues: Denn in München hat er zum ersten Mal in seiner langen Karriere Giuseppe Verdis «Maskenball» für die Bühne dirigiert. Und mit Mehta war eine weitere «Debütantin» mit von der Partie: Die Sopranistin Anja Harteros sang zum ersten Mal die Rolle der Amelia. Eine glückliche Fügung! Waren sich die Kritiker doch für einmal einig: von «Stimmwunder» und einer «grandiosen Leistung» war zu lesen.

Chor und Orchester der Bayerischen Staatsoper
Zubin Mehta, Leitung
Piotr Beczala, Tenor (Riccardo)
George Petean, Bariton (Renato)
Anja Harteros, Sopran (Amelia)
Okka von der Damerau, Alt (Ulrica)
Sofia Fomina, Sopran (Oscar)
Andrea Borghini, Bass (Silvano)
Anatoly Sivko, Bass (Samuel)
Scott Conner, Bass (Tom)
Ulrich Ress, Tenor (Richter)
Joshua Owen Mills, Tenor (Amelias Diener)

Aufführung vom 6. März 2016, Nationaltheater München (Bayerische Staatsoper)

Redaktion: Martia Papiro