Hector Berlioz: Benvenuto Cellini. Oper in 2 Akten

180 Jahre ist es her, dass Hector Berlioz' erste offizielle Oper in Paris ihre Premiere hatte. Und einen katastrophalen Erfolg errang.

Symbol auf Blau
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Mit der freiheitlichen Musik von Berlioz haben wir heutzutage viel weniger Probleme als die damaligen Zeitgenossen, und von musikalischer Unverständlichkeit und ähnlichem wird heute bei diesem Werk niemand mehr sprechen.
Trotzdem ist es eine Seltenheit, wenn Berlioz' «Benvenuto Cellini» auf die Bühne kommt. In Paris war die Oper diesen Frühling zu erleben; diese temporeiche Komödie, die auf der Bühne der Opéra Bastille vom Schalk von Terry Gilliam (ehemals «Monty Python») geprägt wurde, während im Orchestergraben Dirigent Philippe Jordan für einen etwas rationaleren Ausgleich sorgte.

Choeur et Orchestre de l'Opéra national de Paris
Philippe Jordan, Leitung
John Osborn, Tenor (Benvenuto Cellini)
Maurizio Muraro, Bariton (Giacomo Balducci)
Audun Iversen, Bariton (Fieramosca)
Marco Spotti, Bass (Le Pape Clement VII)
Vincent Delhoume, Tenor (Francesco)
Luc Bertin-Hugault, Bass (Bernardino)
Rodolphe Briand, Bariton (Pompeo)
Se-Jin Hwang, Tenor (Cabaretier)
Pretty Yende, Sopran (Teresa)
Michèle Losier, Mezzosopran (Ascanio)

Aufführung vom April 2018, Opéra Bastille, Paris

Diese Oper steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.

Redaktion: Moritz Weber