Marc-André Hamelin, Klaviermagier mit (nicht nur) dem Terzen-Gen

Der kanadische Pianist Marc-André Hamelin gilt vielen als eine Art Hyper-Virtuose, dem nichts auf seinem Instrument zu schwierig ist. Doch er ist nicht nur ein Meister der Finger, sondern auch der Nuancen und Farben.

Zwar hat Hamelin in seinem Pianistenleben viele Terzen-, Oktaven- und andere vertrackte Läufe gespielt. Doch der «Piano Superhero» (so die Presse) hat längst auch einen Komponisten wie Joseph Haydn entdeckt. Und damit den fein austarierten Humor. Die ganze Bandbreite seines Spiels mit den differenzierten Anschlagsvarianten und Klangschattierungen hat Hamelin im vergangenen Sommer am Chopin-Klavierfestival im polnischen Duszniki Zdrój gezeigt.

Joseph Haydn: Klaviersonate B-Dur Hob. XVI:41
John Field: Andante inédit Es-Dur
Claude Debussy: Images, Livre I
Marc-André Hamelin: Variationen über ein Thema von Paganini
Frédéric Chopin: Klaviersonate Nr. 3 h-Moll op. 58

Marc-André Hamelin, Klavier

Konzert vom 6. August 2014, Internationales Chopin-Klavierfestival Duszniki Zdrój, Polen

Redaktion: Marianne Lehner