Nikolai Rimsky-Korsakov: Die Zarenbraut

Die Geschichte erzählt von Obrigkeitshörigkeit und Machtmissbrauch im Zeitalter von Iwan dem Schrecklichen, und es gibt wie in Wagners «Tristan» einen Zaubertrank, der aphrodisiert und schlussendlich in den Tod führt.

Mit Nikolai Rimsky-Korsakovs selten gespielter Oper «Die Zarenbraut» hat Daniel Barenboim die Saison an der Berliner Staatsoper eröffnet, die Produktion war im März auch an der Mailänder Scala zu sehen. Der Zar tritt im Stück zwar selber nicht auf (bzw. er singt nicht), als spannender Politkrimi taugt die Oper trotzdem begleitet von einer klangvoll-leuchtenden Musik.

Mit:

Anatoly Kotscherga, Bass (Vasily Stepanovich Sobakin)
Olga Peretyatko, Sopran (Marfa)
Johannes Martin Kränzle, Bariton (Grigory Gryaznoy)
Tobias Schabel, Bass (Malyuta Skuratov)
Pavel Cernoch, Tenor (Boyar Ivan Sergeyevich Lykov)
Marina Prudenskaya, Mezzosopran (Lyubasha)
Stephan Rügamer, Tenor (Yelisey Bomelius)
Anna Tomowa-Sintow, Sopran (Domna Ivanovna Saburova)
Anna Lapkovskaya, Mezzosopran (Dunyasha)
Carola Höhn, Mezzosopran (Petrovna)
Chor und Orchester des Theaters La Scala
Leitung: Daniel Barenboim

Aufnahme vom 2. März 2014 aus der Scala di Milano

Redaktion: Mariel Kreis