Richard Strauss: Ariadne auf Naxos

Ist das nun eine ernste oder eine komische Oper? Es ist beides, und gleich noch ein Sprechdrama und ein Theater-im-Theater dazu. Mit ihrem dritten Gemeinschaftswerk überschritten Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal 1912 die Genre-Grenzen.

Raffiniert gestrickt und wirkungsvoll ist dieses Stück, und dass sich in der Wiener Staatsoper die Sängerinnen und Sänger auf einem luxuriösen Klangteppich präsentieren konnten, dafür sorgte Strauss-Kenner Christian Thielemann.

Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
Christian Thielemann, Leitung
Soile Isokoski, Sopran (Ariadne)
Johan Botha, Tenor (Bacchus)
Daniela Fally, Sopran (Zerbinetta)
Adam Plachetka, Bariton (Harlequin)
Carlos Osuna, Tenor (Scaramuccio)
Jongmin Park, Bass (Truffaldino)
Benjamin Bruns, Tenor (Brighella)
Sophie Koch, Sopran (Komponist)
Jochen Schmeckenbecher, Bariton (Musiklehrer)
Norbert Ernst, Tenor (Tanzmeister)
Won Cheol Song, Bariton (Perückenmacher)
Marcus Pelz, Bass (Lakai)
tba, Tenor (Offizier)
Peter Matic, Sprechrolle (Haushofmeister)

Aufführung vom 18. Oktober 2014, Staatsoper Wien

Redaktion: Mariel Kreis