Richard Strauss: Der Rosenkavalier. Komödie für Musik in 3 Akten

Walzer, Festlichkeiten und eine verführerische Musik: Der «Rosenkavalier» ist die beliebteste Oper von Richard Strauss. Doch ist er mehr als bloss «eine wienerische Maskerad». 1911 begann der Triumphzug des «Rosenkavalier» durch die Opernhäuser Europas.

Porträt.
Bildlegende: Der junge Richard Strauss. Wikimedia

1911 begann der Triumphzug des «Rosenkavalier» durch die Opernhäuser Europas. Eine Geschichte, die Strauss und sein Dichter Hugo von Hofmannsthal so zusammengefasst haben: «Ein dicker, älterer, anmassender Freier wird von einem jungen hübschen ausgestochen.»

Nicht beachtet sind da die drei wichtigen Frauenfiguren: alles hohe Stimmen und zudem eine Hosenrolle. Wobei die Marschallin die Figur ist, die der Oper die Tiefe gibt mit ihrem nicht-sentimentalem Sinnieren über die Vergänglichkeit aller Dinge, das sich vom leichten Liebesgetändel und dem Intrigenspiel abhebt.

In dieser Wiener Aufführung singt die amerikanische Star-Sopranistin und Strauss-Spezialistin Renée Fleming diese komplexe Rolle.

Renée Fleming, Sopran (Die Feldmarschallin)
Sophie Koch, Mezzosopran (Octavian)
Ileana Tonca, Sopran (Sophie)
Peter Rose, Bass (Baron Ochs auf Lerchenau)
Adrian Eröd, Bariton (Herr von Faninal)
Simina Ivan, Sopran (Marianne)
Thomas Ebenstein, Tenor (Valzacchi)
Ulrike Helzel, Alt (Annina)
Alfred Sramek, Bass (Ein Notar)
Jinxu Xiahou, Tenor (Ein italienischer Sänger)
u.a.
Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
Leitung: Adam Fischer

Aufnahme vom 20./23. Oktober 2013 in der Wiener Staatsoper

Redaktion: Gabriela Kaegi