Armenische Pilgerfahrt mit Tigran Hamasyan

Als Kind wollte er Heavy Metal-Gitarrist werden. Der Jazzpianist aus Armenien hat sich in den USA zum führenden Musiker seiner Zunft entwickelt. Stars wie Herbie Hancock zollen ihm Anerkennung. Unterdessen lebt er wieder in Armenien und reist mit seiner Musik um die Welt.

Die Hymnen der alten geistlichen Musik Armeniens und Tigran Hamasyans mal mühelos schwebendes, mal zupackendes Klavierspiel verbinden sich zu einer bezwingenden Mischung. Für sein Projekt «Luys i Luso» arbeitet er mit den Stimmen des Yerevan State Chamber Choir zusammen.

Es sei wie eine Pilgerfahrt, mit dieser Musik an die alten Orte armenischer Geschichte und Siedelung in der Türkei zu reisen, erzählt er beim Gespräch nach der Probe in Zürich. Und die Reise will er fortsetzen sei es mit den alten Liedern Armeniens, sei es mit seinen eigenen Stücken, bei denen ihn immer wieder die Musik seiner Heimat inspiriert.

Weiter in der Sendung:

«Anfang und Ende und alles dazwischen» - Neuerscheinungen vom Casal Quartett und Klaviergenie Lang Lang, sowie ein Film über Arvo Pärt.

Stimmts, dass der Komponist Carl Nielsen wegen seiner Oper «Maskarade» gestorben ist?

Moderation: Andreas Müller-Crepon, Redaktion: Andreas Müller-Crepon