Bachs h-Moll-Messe ist der Mount Everest für jeden Dirigenten

  • Samstag, 30. Januar 2016, 9:38 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 30. Januar 2016, 9:38 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 31. Januar 2016, 20:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

John Eliot Gardiner ist nicht «nur» ein weltweit gefragter und berühmter Dirigent. Er ist ein Multitalent!

Im Musikmagazin erzählt der studierte Historiker und Musiker etwa von seiner Arbeit und seinen Erfahrungen im Nahen Osten; von seinem grossen Hobby, das eigentlich sein zweiter Beruf ist: die biologische Land-, Forst- und Viehwirtschaft. Und natürlich spricht er auch über Musik: über seine neuste Aufnahme von J.S. Bachs h-Moll-Messe: Der Mount Everest für jeden Dirigenten, wie Gardiner meint.

Weiter in der Sendung:

- Stimmt's, dass der Tod Geige spielt?

- Neuerscheinungen unter dem Titel «ausgereift»

Beiträge

  • Arnold Böcklin, Selbstporträt, 1872.

    Stimmt's, dass der Tod Geige spielt?

    Der Tod – das ist das grosse Schweigen, der Atem erlischt, der Tod ist Stille. Das stimmt, aber er ist auch Tanz und Musik, und oft wird der Tod mit Geige dargestellt, wenn man sich etwa die Totentanzdarstellungen aus dem Mittelalter anschaut.

    Die Kunst- und Musikwissenschaftlerin Martina Papiro gibt Auskunft.

    Benjamin Herzog

  • Aly Keïta, der Balafon-König aus Côte d'Ivoire.

    Neuerscheinungen: «Ausgereift»

    Zwei Schweizer Jazzmusiker und Improvisatoren, die sich seit ihrer Kindheit in Ghana kennen, spannen zusammen mit dem Balafon-König aus Côte d'Ivoire, Aly Keïta.

    Antje Weithaas und die Camerata Bern krönen ihre langjährige Partnerschaft mit Brahms – zum Schwelegen, luzid musiziert.

    Und die Londoner Autorin Jessica Duchen spürt in ihrem Roman-Projekt «Ghost Variations» dem historischen Polit-Thriller um Schumanns Violinkonzert nach.

    Andreas Müller-Crepon

  • John Eliot Gardiners Diskographie wächst und wächst.

    Kaffee mit John Eliot Gardiner

    Der britische Spitzen-Dirigent John Eliot Gardiner ist mittlerweile 72, aber deswegen noch kein bisschen müde: Seine sowieso schon riesige Diskographie wächst und wächst, er dirigiert in aller Welt, er stellt sich immer wieder neuen musikalischen Herausforderungen und daneben hat er auch noch Zeit für einen zweiten Beruf.In den letzten Monaten war er für Konzerte gleich zwei Mal in Zürich, und Moritz Weber hat das Multitalent bei dieser Gelegenheit zum Gespräch getroffen.

    Moritz Weber

Moderation: Annelis Berger, Redaktion: Annelis Berger