Beethovens Missgriff

  • Samstag, 16. Januar 2016, 9:38 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 16. Januar 2016, 9:38 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 17. Januar 2016, 20:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Pierre Rode ist ein französischer Geiger. Er war Meisterschüler von Viotti gewesen, Professor am neugegründeten Pariser Conservatoire, Geigensolist in der Privatkapelle von Napoleon, ging dann zu Zar Alexander in St. Petersburg, machte Tourneen – und der Ruhm eilte ihm voraus: Als er 1811 nach Wien kam, schrieb ihm Beethoven seine letzte und schönste Geigensonate. War das ein Fehler?

Ausserdem in der Sendung:
- Barock mal anders – eine Film-Dokumentation auf ARTE in den Neuerscheinungen.
- Berlin spezial – der Konzertmeister der Akademie für Alte Musik im Gespräch.

Beiträge

  • Stimmt's, dass Beethoven ein Violinkonzert vergebens schrieb?

    Hat Beethoven tatsächlich seine letzte Violinsonate für einen schlechten Geiger komponiert? Es geht um Pierre Rode, einen französischer Geiger.

    Der war Meisterschüler von Viotti, er war Professor am neugegründeten Pariser Conservatoire, Geigensolist in der Privatkapelle von Napoleon, ging dann zu Zar Alexander nach St. Petersburg, machte Tourneen, war ein gefeierter Virtuose – und als er 1811 nach Wien kam, schrieb ihm Beethoven seine letzte und vielleicht schönste Geigensonate. War das ein Fehler? Thomas Ahrend vom musikwissenschaftlichen Institut an der Uni Basel bringt Licht ins Dunkel.

    Florian Hauser

  • Neuerscheinungen: Epochales

    «Barock, Klassik, Romantik» ist das Motto der Neuerscheinungen heute (von Annelis Berger). Drei Epochen, ein Rundumschlag. Aber was nach Schulstunde klingt, ist eine einzige Lektion in Sachen Begeisterung.

    Annelis Berger

  • Kaffee mit Georg Kallweit

    Die Akademie für Alte Musik Berlin gehört zur Weltspitze der Barockorchester. Doch der Erfolg macht den Konzertmeister Georg Kallweit nicht müde, im Gegenteil, er hat Lust, auch neue Konzertformate auszuprobieren.

    In der Musik des Barocks findet er so viel sprechende Musik, dass er daraus eigene Instrumentaltheater inszeniert.

    Jenny Berg hat Georg Kallweit zwischen Flughafen und Anspielprobe in Basel getroffen.

    Jenny Berg

Moderation: Florian Hauser, Redaktion: Florian Hauser