Beim Schlagzeugspielen sind die Pausen wichtiger als die Schläge

Ein guter Schlagzeuger spielt nicht zwingend auch schnell. Zwar öffnet gute Technik Tür und Tor für schnelle Beats, einem richtig guten Drummer sind die Pausen zwischen den Schlägen aber mindestens genau so wichtig wie der Schlag selber. Ein junger Basler Schlagzeuger mit Weltformat erklärt warum.

Schlagzeuger Roberto Cerletti mit Drumsticks

Bildlegende: Roberto Cerletti Basler Schlagzeuger mit Weltformat robertocerletti.com

Roberto Cerletti ist gerade mal 26 Jahre alt und kann bereits auf eine äusserst erfolgreiche Karriere als Schlagzeuger zurückblicken: Unzählige Touren, Engangements bei Formaten wie X-Factor oder der Talkshow von Ellen DeGeneres und sogar Jam-Sessions mit Weltgrössen wie Prince sind für ihn Alltag. Für Roberto Cerletti hat schnelles Schlagzeugspiel aber keinen wirklich grossen Stellenwert, beziehungsweise nicht mehr.

«  Einzelne Schläge beim Schlagzeugspielen sind wie Schnitte in einem Kuchen. Das wirklich gute dabei ist aber das Stück Kuchen zwischen den Schnitten, also die Pause zwischen zwei Schlägen. »

Roberto Cerletti
Schlagzeuger

Der Wer-kann-schneller-Wettbewerb

Noch als ganz junger Drummer waren die richtig schnellen Schlagzeuger für Roberto Cerletti aber grosse Vorbilder. so hat er vor rund zehn Jahren bei einem Wettbewerb mitgemacht, bei dem ausschlisslich Geschwindigkeit und Technik gefragt waren.

Gewonnen hat er damals in der Königsdisziplin, in der Kategorie Singe-Strokes. Gebracht hat es ihm auf seiner Laufbahn als Musiker nicht wirklich viel. Es sei vielmehr eine Herausforderung für ihn persönlich gewesen, so Cerletti. Die Geschwindigkeit habe heute keinen allzugrossen Stellenwert mehr.

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