Pilgerreisen nach Kloster Mariastein werden seltener

Es ist nach Einsiedeln der zweitgrösste Wallfahrtsort in der Schweiz: Das Solothurner Kloster Mariastein in der Nähe der Stadt Basel. Seit dem 15. Jahrhundert pilgern die Gläubigen dorthin. In den letzten Jahren gab es jedoch einen massiven Wandel. Eine Studie hat dies nun belegt.

Blick von unten auf die weissen Klostermauern.
Bildlegende: Das Kloster Mariastein im Kanton Solothurn ist ein beliebter Pilgerort. Leider fehlen die jungen Pilger zusehends. SRF/Mario Gutknecht

Junge Katholiken begeben sich kaum noch auf Wallfahrten. Auch in Metzerlen-Mariastein im Kanton Solothurn stellt man fest, dass kaum noch junge, einheimische Katholiken zum Kloster Mariastein pilgern. «Das traditionelle katholische Stammpublikum bricht allmählich weg», erklärte der Verantwortliche für die Wallfahrten, Pater Ludwig, gegenüber Radio SRF.

Wie man mit dieser Situation umgehen soll, weiss man beim Kloster Mariastein noch nicht, wie der Bericht von Mario Gutknecht zeigt.

Moderation: Christian Klemm, Redaktion: Mario Gutknecht