Ribel – eine Liechtensteiner Spezialität

Ein altes Gericht mit Hand und Fuss – so wird im Original Liechtensteiner Kochbuch Ribel beschrieben. Und ganz falsch kann diese Einordnung wohl nicht sein, denn schliesslich war Ribel über lange Zeit hinweg quasi ein Grundnahrungsmittel für arme Leute.

Eine Teller gefüllt mit Ribel.
Bildlegende: Hauptzutat für Ribel ist Hartweizengries. BR/Tina Klett und Beate Mangold

Gegessen wurde Ribel bis 1970 vor allem in bäuerlich geprägten Gegenden. Dort gab es das Gericht im Prinzip jeden Tag und zu jeder Tageszeit.

Ein Grund dafür dürften die einfachen Zutaten gewesen sein, die auf jedem Bauernhof zu finden sind: Milch, Butter und (Mais)Mehl.

Heute wird Ribel entweder als Dessert angeboten, oder zum Frühstück gegessen. So etwa im Restaurant Edelweiss in Triesenberg. Das Rezept, das dort für Ribel verwendet wird, stammt noch von der Urgrossmutter des Geschäftsführers Jürgen Gassner.

Ein Beitrag von Vanessa Kobelt (Radio L) im Rahmen der Sommertour «4 in einem Boot» von BR, ORF, Radio Liechtenstein, SWR und SRF Musikwelle.

Moderation: Fränzi Haller, Redaktion: Vanessa Kobelt