25. Hornschlitten-Rennen in Alt St. Johann

Brauchtum

Ob Wikingerschiff oder Titanic, Mammut oder T-Rex: Am Hornschlitten-Rennen in Alt St. Johann gibt es jedes Jahr herrlich originelle Modelle zu sehen. Das Rennen findet am Samstag, 16. Februar 2013 zum 25. und letzten Mal statt.

Aktuelle Themen inspirieren die Hornschlitten-Bauer Jahr für Jahr zum Schmücken ihres Gefährts. Beim 16. Internationalen Hornschlitten-Rennen 2004 vom Hummersboden nach Alt St. Johann war zum Beispiel die Vogelgrippe ein beliebtes Sujet.
Bildlegende: Aktuelle Themen inspirieren die Hornschlitten-Bauer Jahr für Jahr zum Schmücken ihres Gefährts. Beim 16. Internationalen Hornschlitten-Rennen 2004 vom Hummersboden nach Alt St. Johann war zum Beispiel die Vogelgrippe ein beliebtes Sujet. Keystone

Das Hornschlittenrennen in Alt St. Johann hat in den vergangenen 25 Jahren Kultstatur erreicht. Das Publikum wird dank der originell und aufwändig geschmückten Schlitten wunderbar unterhalten. Zum 25-Jahr-Jubiläum blickt Organisator Hans Alpiger zurück.

Erstes Rennen mit 60 Schlitten

Angefangen hat alles 1988 mit der Gründung des Hornschlitten-Klubs Alt St. Johann. Die 15 Gründungs-Mitglieder haben hier und dort an verschiedenen Hornschlitten-Rennen teilgenommen und kamen auf die Idee, ein eigenes in ihrem Dorf zu organisieren. Gesagt, getan.

Im Februar 1989 wurde in Alt St. Johann zum ersten Rennen gestartet, 60 Schlitten waren am Start. In den darauffolgenden Jahren ist die Teilnehmerzahl kontinuierlich gestiegen. Im Rekordjahr 2001 verzeichneten die Organisatoren 220 Schlitten, die die ein Kilometer lange Piste unter ihre Kufen nahmen.

«Es soll einfach Spass machen»

Beim Hornschlitten-Rennen in Alt St. Johann geht es nicht primär um die schnellsten Rennzeiten. Egal ob Fahrerin, Fahrer, Publikum oder Organisator, der Spass soll immer im Mittelpunkt stehen. Trotz ausreichend Spass ist nach 25 Jahren nun Schluss mit den Hornschlitten-Rennen. Die Jubiläums-Ausgabe ist gleichzeitig die letzte. Ein Grund mehr, den bunten Anlass noch einmal vor Ort zu geniessen.

Autor/in: schb, Moderation: Jörg Stoller, Redaktion: Kurt Zurfluh