Andy Borg und der «Musikantenstadl»

Musik & Geschichten

Geht es um die Sendung «Musikantenstadl», blickt Andy Borg in eine ungewisse ferne Zukunft. Klar ist, dass die beliebte Volksmusiksendung 2015 noch ausgestrahlt wird. Was danach geschieht, wird von den verantwortlichen Sendern zur Zeit noch diskutiert. Aber Andy Borg kämpft für sein Publikum.

Ein herzhaft lachender Andy Borg während der Sendung.
Bildlegende: Andy Borg 2013 beim «Musikantenstadl» in Ingolstadt. andy-borg.de

Auf seiner Homepage schreibt Andy Borg: «Bis heute habe ich mich zu den Spekulationen, die zu unserem STADL die Runde machen, nicht geäussert. Da mir der Musikantenstadl jedoch sehr am Herzen liegt, werde ich jetzt und hier Position beziehen und mich für eine Sendung stark machen, die mit mir Millionen Menschen liebgewonnen haben.» Seine klare Position bezieht er anschliessend in einem ausführlichen Text, der mit drei Wünschen schliesst:

«Wenn ich drei Wünsche frei hätte, würde ich mir 1. mehr Toleranz dem Bedürfnis nach Unterhaltung unserer älteren Mitbürger und Zuschauer gegenüber wünschen, 2. ein klein wenig mehr Toleranz auch für Menschen, die einen anderen Musikgeschmack haben und 3. eine Tonträger-Industrie, die endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen möge und nicht weiter tatenlos zusieht, wie eine TV-Musikbühne nach der anderen vom Bildschirm verschwindet.»

Im «Musikwelle Magazin» blickt Musikredaktor Thomas Wild auf die gemeinsame Geschichte von Andy Borg und dem «Musikantenstadl».

Moderation: Joël Gilgen, Redaktion: Thomas Wild