Appenzeller Namenbuch

Brauchtum

Tausende von Flurnamen, Ortsnamen, Waldnamen, Bergnamen, Gewässernamen etc. enthalten die beiden neu erschienenen Sammlungen «Die Orts- und Flurnamen der Landes Appenzell» und «Die Ortsnamen von Riehen und Bettingen - Ortsnamenbuch Basel-Stadt 1»

Appenzeller Landschaft.
Bildlegende: Appenzeller Landschaft. keystone

Die Orts- und Flurnamenforschung in der Schweiz ist seit Jahrzehnten äusserst aktiv. Regelmässig erscheinen Einzelbände oder Gesamtwerke von den kantonal organisierten Forschungsstellen wie etwa die in Bern, Solothurn, Basel, Liestal, Luzern, Schwyz, Wallis, Thurgau oder Appenzell. Zu den jüngsten Publikationen vom Herbst gehört das gesamte, dreibändige Appenzeller Namenbuch.

55 Jahre danach: Band 2 des Appenzeller Namenbuchs

Professor Stefan Sonderegger aus Herisau, Jahrgang 1927, ist der Doyen der Schweizer Namenforschung. Von 1951 bis 1958 hat er eine Sammlung aller Orts- und Flurnamen von Appenzell angelegt und mit einer grammatischen Darstellung des Namenschatzes abgeschlossen. Dieses Buch, als Band 1 des Appenzeller Namenbuches deklariert, wurde seither zum Standardwerk für die Grundlagen der Flurnamen-Grammatik. 55 Jahre und eine professorale Laufbahn später erschien im Herbst 2013 der zweite Teil dieses Werks, die dreibändige Dokumentation und Deutung aller rund 12'000 Orts- und Flurnamen von Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden. Verfasser ist wieder Stefan Sonderegger, unterstützt durch ein Forscherteam um Eugen Nyffenegger, der die Namenforschungsprojekte in der Nordostschweiz betreut und herausgibt.

Buch-Tipps

Stefan Sonderegger: Die Orts- und Flurnamen des Landes Appenzell. Herkunft und Bedeutung des Landes Appenzell. 3 Teilbände. Verlag Huber Frauenfeld, 2013.

Autor/in: Gasm, Redaktion: Markus Gasser