Atemtherapie - vom bewussten gesunden Atmen

Gesundheit

Am Anfang und am Ende des Lebens steht der Atem. Atmen ist das erste, was der Mensch auf der Welt tut, und das letzte, bevor er stirbt. Durch bewusstes Atmen können Beschwerden gelindert werden. In der Atemtherapie wird der Mensch als Ganzes wahrgenommen.

Eine Frau steht mit ausgebreiteten Armen mitten in einem Feld voller gelber Blumen.
Bildlegende: Bewusstes Atmen verschafft Ruhe und sorgt für Ausgeglichenheit. istückphoto

Atemtherapie kann bei negativen Gedanken, Stress, Depressionen, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Schlaflosigkeit, Nervosität, Verspannungen, Angstzuständen und bei Asthma helfen. Atemtherapie ist eines der ältesten westlichen Heilverfahren.

Sie ist mit Yoga oder Shiatsu vergleichbar. Bewusstes Atmen lässt den Menschen zur Ruhe kommen, zu sich kommen. Das kann man unter Umständen auch ohne Atemtherapie machen.

Auf den eigenen Atem achten

Die diplomierte Atemtherapeutin Anita Gröli empfiehlt, sich jeden Morgen vor dem Aufstehen am Bettrand zu recken und zu strecken und ganz bewusst tief zu gähnen. «Oder einfach mal im Sitzen als Übung ganz bewusst ein- und ausschnaufen und so auf den eigenen Atem hören», empfiehlt die Therapeutin. Auf diese Weise wird der vorher vielleicht gestresste und dadurch gepresste Atem ruhig und entspannt.

Moderation: Pia Kaeser, Redaktion: Regula Zehnder