Dem Docupass auf den Zahn gefühlt

Senioren

Sterben, ist wie ein Übergang in eine fremde Welt. Mit den Reisevorbereitungen sollte man bestenfalls aber schon früher beginnen. Viele scheuen sich davor, dabei wird man per Docupass sorgsam an die Hand genommen.

Dank Docupass kann man sicher gehen, dass auch im Notfall alles so verläuft, wie man es sich wünscht.
Bildlegende: Dank Docupass kann man sicher gehen, dass auch im Notfall alles so verläuft, wie man es sich wünscht. Pixelio

Sein Köfferli für die grosse Reise bepackt man mit einem Testament. Soviel ist schon klar. Aber das alleine reicht noch nicht. Wie sieht es beispielsweise damit aus, wenn man krank wird und nicht mehr selber Entscheidungen treffen kann?

Hier wird dann der sogenannte Vorsorgeauftrag wirksam

Der Vorsorgeauftrag - ein ganz neues Dokument im Übrigen,  wird ab Januar 2013 im Notfall herbeigezogen. Der Verfasser kann darin bestimmen, wer für ihn kochen, putzen, aufräumen etc. soll. Die Patientenverfügung macht das Trio dann komplett.

Sie greift noch ein wenig weiter und klärt darüber auf, wie die Betroffenen sterben wollen. Die gesamte Reisemappe nennt sich Docupass und wurde von der Pro Senectute am 01.10. 2012 in Zürich ganz genau erklärt.

Mein Wille geschehe

Diese öffentliche Veranstaltung sties auf grosses Interesse, dementsprechend gross war auch der Andrang. Die Anwesenden mussten zwar oft über ihren eigenen Schatten springen um sich mit dem eher unangenehmen Thema zu befassen.

Unisono waren sich danach alle einig: «Ich werde meine Zukunft jetzt in die Hand nehmen»! DRS Musikwelle Redaktorin Pia Käser mischte sich ebenfalls unter das Publikum und fühlte den Besucherinnen und Besucher auf den Zahn.