Embrach – Vom Töpferdorf zur Agglomerationsgemeinde

Brauchtum

Heute gilt das Zürcherische Embrach als Agglomerationsgemeinde. Die Menschen strömen zur Arbeit in die Stadt oder an den Flughafen. Früher galt die Gemeinde als Töpferdorf, deren Kacheln schweizweit begehrt waren. Eine Ära, die vor 60 Jahren zu Ende ging und die nun in einem Buch wiederauflebt.

Frauen in den 1950-er Jahren auf dem Weg zur Arbeit.
Bildlegende: Embrach bot früher viele Arbeitsplätze. zvg

Heute zeugen nur noch alte Häuser von damals. Die Fabriken, Bauernhöfe und Misthaufen sind längst verschwunden. Das Buch «8424 Embrach» lässt Zeitzeugen der 1940er und 1950er-Jahre zu Wort kommen. Hilfsarbeiter, Handwerker, Bauern, Töpfer und Fabrikdirektoren erzählen, wie das Leben damals war.

Die Gespräche sind vom Autor Urs Peter in Mundart niedergeschrieben und mit einzigartigem Bildmaterial versehen worden.

Moderation: Christine Gertschen, Redaktion: Jil Keiser