«Frostschutz» für Gartenteiche

Garten

Gartenteiche, die weniger tief sind als 80 Zentimeter, können im Winter leicht zufrieren. Dann können Fische und Pflanzen nicht «atmen» und der Teich stirbt. Darum sollte der Gartenteich auch im Winter unter der Beobachtung der Gärtner stehen und eisfrei bleiben.

Feine Gräser am Ufer eines Sees.
Bildlegende: Uferpflanzen verhindern, dass ein kleiner Teich ganz zufriert. Colourbox

Einen zugefrorenen Gartenteich sollte man nicht mit einer Stange oder einem Hammer aufschlagen. Durch die Schläge entstehen Druckwellen, die im schlimmsten Fall die lebenswichtigen Schwimmblasen der Fische zum Platzen bringen können. Die Fische würden solche Verletzungen nicht überleben.

Uferpflanzen oder Strohmatte

Wintergrüne Uferpflanzen, die aus dem Wasser ragen, wirken als natürliche Eisfreihalter und sorgen für einen Sauerstoffaustausch auch im Winter. Bei grösseren Gartenteichen und milderen Wintern reicht es, eine Strohmatte wie ein Trinkhalm in das Wasser zu stellen. Auch ein schwimmender Styroporklotz kann das vollständige einfrieren verhindern. Für einen sicher eisfreien Teich sorgen auch verschiedene Teichheizungen oder Teichpumpen, die im Fachhandel angeboten werden. Sollte der Gartenteich trotzdem zufrieren, stellt man eine Pfanne oder einen Kochtopf mit heißem Wasser auf die Eisfläche, bis sich ein Loch im Eis bildet.

Fische sind im Winter genügsam

Fische bleiben im Winterteich sehr ruhig. Ihr Stoffwechsel ist auf ein Minimum heruntergefahren, die Körpertemperatur abgesenkt. Das Fett, dass sie sich im Sommer angefressen haben und die wenigen Pflanzen, die im Winterteich zu finden sind, reichen ihnen zum Überleben.

Moderation: Martin Wittwer, Redaktion: Marcel Hähni