Gefahr für Senioren auf der Strasse

Senioren

Das altbekannte «Lose, luege, laufe» nützt wenig, wenn die Ampel auf rot umschaltet, und man noch mitten auf dem Zebrastreifen steht. Der Schwarze Peter wird schnell den Autofahrern zugeschoben. Aber auch Senioren können einiges dazu beitragen, damit es gar nicht zu einem Unfall kommt.

Diese Seniorin macht es genau richtig. Sie trägt einen auffällig, roten Mantel und geht auf dem Trottoir.
Bildlegende: Diese Seniorin macht es genau richtig. Sie trägt einen auffällig, roten Mantel und geht auf dem Trottoir. Colourbox

Seniorinnen und Senioren leben gefährlich. Zumindest wenn sie als Fussgänger unterwegs sind. Die Statistik des Bundesamts für Unfallverhütung zeigt, dass ältere Menschen überdurchschnittlich oft im Strassenverkehr verletzt werden.

Pius Bernasconi, Leiter der Verkehrs- und Sicherheitspolizei Kanton Nidwalden, weiss den Grund. Ältere Menschen sind einerseits langsamer unterwegs, sie hören und sehen aber auch oft schlechter. Hinzu kommt, dass sie die Gefahr des Strassenverkehrs schlechter einschätzen können und öfters auf sich selbst fixiert oder überfordert sind. 

Viele kleiden sich zudem zu dunkel. Ein Autofahrer kann die Senioren somit nur auf einer Sichtdistanz von etwa 25 Metern wahrnehmen. Je hellere Kleidung man wählt oder wenn man zusätzlich reflektierende Bänder anzieht, kann man Unfälle also aktiv vermeiden. Ausserdem ganz wichtig: Gehsteig und Zebrastreifen benutzen sowie Blickkontakt mit den Autofahrern suchen.

Autor/in: daue, Redaktion: Pia Kaeser