Im Kräutergarten: Die Königskerze

Im Kräutergarten vom Alten Botanischen Garten wächst auch die Königskerze. Über diese Pflanze schrieb Leonhard Fuchs 1543: «Die Blätter in Wasser gesotten und überschlagen, verzehren die kalten Geschwulst und andere Beulen».

Der mittelalterliche Kräutergarten wurde zu Ehren des Zürcher Naturforschers Conrad Gessner angelegt. Im Garten wachsen über 50 altbekannte Heilpflanzen, die Einblick geben ins Heilpflanzen-Wissen des 16. Jahrhunderts. Jill Keiser hat den mittelalterlichen Kräutergarten besucht und liess sich von Professor Dr. Reinhard Saller Herkunft und Wirkung der Königskerze erklären.

Die wichtigsten Merkmale der Königskerze:

  • Getrocknete Königskerzenblätter werden als Brei auf Geschwüre oder enzündete Stellen aufgetragen.
  • Gegen entzündete Stellen hilft auch eine Wäsche mit Königskerzenblätter-Tee.
  • Die Königskerze ist hilfreich bei Erkältungen der oberen Atemwege.

Autor/in: Jill Esther Keiser