Marktbetrieb wie zu Gotthelfs Zeiten

Brauchtum

Am Gotthelf-Märit in Sumiswald werden Besucher in eine Zeit zurück versetzt, in der traditionelles Handwerk, Musikanten und Waschweiber die Markt-Szenerie bestimmten.

2010 am Gotthelf-Märit in Sumiswald: Besucher in Kleidung aus Gotthelfs Zeiten am Stand mit Büchern von Jeremias Gotthelf.
Bildlegende: 2010 am Gotthelf-Märit in Sumiswald: Besucher in Kleidung aus Gotthelfs Zeiten am Stand mit Büchern von Jeremias Gotthelf. Keystone

Beim grössten Markt in der Schweiz herrscht Markbetrieb wie zu Gotthelfs Zeiten. Demonstriert wird das Handwerk von Schmieden, Kaffeeröstern, Schindelmachern oder Strohflechtern. Zum Rahmenprogramm gehören auch Pferderundfahrten und Glücksspiele.

Gotthelf-Märit zu Ehren von Albert Bitzius

Der erste Gotthelf-Märit wurde 1997 veranstaltet, aus Anlass des 200. Geburtstags von Jeremias Gotthelf. Unter diesem Pseudonym lebte der erfolgreiche Schriftsteller Albert Bitzius von 1797 bis 1854. Legendär sind die Gotthelf-Hörspiele am Radio, 1946 wurden sie erstmals auf Radio Beromünster ausgestrahlt.

Der Gotthelf-Märit in Sumiswald lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher an. OK-Präsidentin Marianne Kühni rechnet auch dieses Jahr mit etwa 10 000 Besuchern. Der Märit findet am Samstag, 8. Juni 2013 statt, er beginnt um 8.30 Uhr und endet um 17 Uhr.

Moderation: Joël Gilgen, Redaktion: KurtZurfluh