Murtenschiessen in Erinnerung an die Schlacht von 1476

Brauchtum

Ungefähr da, wo die Schiesslinie des Murtenschiessens verläuft, hatte Karl der Kühne im Juni 1476 bei der Belagerung Murtens sein Hauptquartier. Vom «Bodenmünzi» aus wurden die Berner und verbündeten Eidgenossen beschossen.

Das Panoramabild zur «Schlacht von Murten» wurde 1893/94 von Louis Braun gemalt. Es zeigt die erdrückende Übermacht der burgundischen Heere Karls des Kühnen von 1476. Das Panoramabild wurde im Rahmen der Expo.03 im Innern des Monolithen in Murten ausgestellt.
Bildlegende: Das Panoramabild zur «Schlacht von Murten» wurde 1893/94 von Louis Braun gemalt. Es zeigt die erdrückende Übermacht der burgundischen Heere Karls des Kühnen von 1476. Das Panoramabild wurde im Rahmen der Expo.03 im Innern des Monolithen in Murten ausgestellt. Keystone

Heute stehen dort die Schützen in der Reihenfolge ein, in der sie wenig später schiessen. Eine Gruppe zu zehn Schützen, immer zwei Schützen auf eine Scheibe. Damit man beim Erhalt der Scheiben erkennen kann, welcher Teilnehmer was geschossen hat, färbt manch einer seine Patrone mit Lippenstift. Auf der Scheibe gibt es dann einen roten Ring um das Einschussloch.

Das Murtenschiessen am 23. Juni 2013 beginnt wie immer mit einer Gedenkfeier. Dieses Jahr hält der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann, die Festansprache.

Moderation: Christine Gertschen, Redaktion: Kurt Zurfluh