Nach dem Alpsommer folgt die Alpabfahrt

Brauchtum

Die Potersalp ob Urnäsch war den Sommer hindurch das zuhause von Rita Stark. Der Alpsommer neigt sich dem Ende entgegen, am Samstag zieht die Älplerin mit dem Vieh wieder ins Tal hinunter.

Sennerin Rita Stark in der Hütte auf der Potersalp ob Urnäsch.
Bildlegende: Sennerin Rita Stark in der Hütte auf der Potersalp ob Urnäsch. SRF/Tina Steinauer

Das Leben auf der Alp war am Anfang nicht ganz leicht, ziemlich gross die Umstellung vom betriebsamen Leben im Tal zur Ruhe und Abgeschiedenheit auf der Alp. Aber alles in allem hat sie einen herrlichen Alpsommer. Der Alpabfahrt vom Samstag sieht sie mit einem weinenden und lachenden Auge entgegen. Der Abschied von der Alp ist immer mit etwas Wehmut verbunden. Auf der anderen Seite herrscht aber auch Vorfreude auf das Wiedersehen mit Freunden im Tal.

Experte für lokales Brauchtum

Walter Frick ist Kurator vom Museum Urnäsch. Am Samstag unterstützt er «Schweiz aktuell» bei der Livesendung zur Alpabfahrt Urnäsch. Im «Magazin Brauchtum» von DRS Musikwelle spricht er über die Entstehung von Bräuchen, die sich seiner Erfahrung nach im Laufe der Zeit kaum verändern.

Die Alpabfahrt erfolgt Jahr für Jahr in der gleichen Formation: Zuerst kommt der Geissbub mit seinen Geissen, gefolgt vom Senn mit drei Schellenkühen. Dahinter folgen vier andere Sennen mit der ganzen Herde Vieh, dann Bauer und Bläss. Den Schluss bei der Alpabfahrt bildet manchmal auch ein Schweinewagen.

Hautnah dabei bei der Alpabfahrt Urnäsch

Fragen und Kommentare zur Alpabfahrt Urnäsch können Sie am Samstag per SMS während der Livesendung «Schweiz aktuell» senden: Stichwort ALPABFAHRT + Frage/Kommentar + Ihr Name und Vorname an die Kurznummer 4636 schicken (20 Rp./SMS).

Während der Livesendung twittern Moderatorin Sabine Dahinden (@SabineDahinden) und Multimedia-Redaktor Konrad Weber (@konradweber) direkt von der Alpabfahrt. Kommuniziert wird unter dem Hashtag #sfalpabfahrt.

Redaktion: Jill Esther Keiser