Nasenbluten: Unangenehm, aber selten schlimm

Gesundheit

Blutungsneigung, Bluthochdruck, trockene Luft: Faktoren, die Nasenbluten begünstigen, treten in der kälteren Jahreszeit häufiger auf. Normalerweise ist Nasenbluten nicht so schlimm. Und doch werden beispielsweise im Universitätsspital Zürich täglich zwei Patienten mit Nasenbluten behandelt.

In blutiger Wattebausch in einer Nasenöffnung.
Bildlegende: Tipp vom Hausarzt bei Nasenbluten: «Den Kopf eher nach vorne beugen als in den Nacken legen, sonst fliesst das Blut in den Magen». colourbox

«Den Kopf leicht nach vorne beugen und das Blut ablaufen lassen», rät Hausarzt Christoph Stirnimann, «leicht schnäuzen und sich mit einem feuchten Lappen den Nacken kühlen, damit sich die Blutgefässe zusammenziehen.»

Hilft das nicht und blutet es dennoch weiter, sollte man sich in ärztliche Behandlung begeben, für eine allfällige Tamponade oder weitergehende Behandlung. Schlimm ist das Nasenbluten meistens erst, wenn man eine grosse Menge an Blut verliert. Jedoch sollte man bei Gelegenheit die Ursache des Nasenblutens abklären.

«Wer häufig unter Nasenbluten leidet, sollte in der kalten Jahreszeit die Räume befeuchten. Oder die Nase mit einer Creme pflegen.»

Moderation: Jörg Stoller, Redaktion: Brigitte Wenger