So gelingt auch eine Mischkultur

Garten

Bei Mischkulturen wird der Raum, der im Gartenbeet zur Verfügung steht, so gut wie möglich ausgenutzt. 

verschiedene Salatsorten
Bildlegende: Kopf- oder Pflücksalat gehören bei Mischkulturen in die äusseren Reihen und in die Mitte. Colourbox

Es werden verschiedene Kulturen kombiniert. So gelingt auch Ihre Mischkultur!

Der Begriff Mischkultur bedeutet einerseits, dass der ganze Raum in einem Gartenbeet genutzt wird: der Raum unter der Erde, auf der Erde sowie der Raum gegen oben. Der zweite Faktor bei Mischkulturen ist die Kulturzeit. Hauptkulturen wie Tomaten oder Kartoffeln besetzen ein Beet mehr als 10 Wochen lang. Sie werden mit Kulturen kombiniert, die kürzere Wachstumszeiten haben und vor- oder nachher geerntet werden.

Das können Sie in Ihrem Gemüsegarten kombinieren

  • Kopf- oder Pflücksalat in den äusseren Reihen und in der Mitte anpflanzen, Kefen oder Erbsen anschliessend in der Mitte, danach Zichoriensalate und in den äusseren Reihen Buschbohnen.
  • Frühe Rüebli in den äusseren Reihen anpflanzen. Sommerlauch oder überwinterter Knoblauch in der mittleren Reihe.
  • Knollensellerie in der mittleren Reihe. Lauch und Bundzwiebeln in den äusseren Reihen.
  • Radieschen und Rettiche im März in den äusseren Reihen säen. In der Mitte Spinat ansetzen. Nach der Ernte des Spinats im Juli Federkohl, Rosenkohl oder Flowersprout setzen. In den äusseren Reihen Schnittmangold.
  • Frühkartoffeln gehören in die äusseren Reihen. Mais wird später in den mittleren Reihen ausgepflanzt. Nach der Ernte der Frühkartoffeln kann man späte Buschbohnen säen.
  • Überwinterte Salate wie Nüssler bis Mitte Mai ernten. Danach in der Mitte Chilis, Auberginen oder Andenbeeren anpflanzen und aussen Süsskartoffeln.

Autor/in: Siegmabe, Moderation: Eric Dauer, Redaktion: Silvia Meister