Stress lass nach!

Gesundheit

Heute in einem Monat ist Heilig Abend. Bis zum Fest gibt es noch viel zu erledigen. Da läuft man Gefahr dem Weihnachtsstress zu verfallen. Mit einem guten Zeitmanagement kommt man gut über die Runden. Mit Lachen auch.

Bild einer Fussgängerpassage, das durch Unschärfe Bewegung einfängt.
Bildlegende: In der Vorweihnachtszeit läuft man Gefahr, der allgemeinen Hektik zu verfallen. istockphoto

Ein Auto kann man nicht dauernd mit Höchstgeschwindigkeit fahren, sonst gibt es den Geist auf. Das gilt auch für den Körper. Werden übere längere Zeit Stresshormone ausgeschüttet, wird das Herz-Kreislauf-System überfordert. Auf die anhaltende Ruhelosigkeit folgt der seelische Erschöpfungszustand.

In diesem Zusammenhang ist der Begriff Burn Out ein viel zitierter. Das sogenannte Ausgebranntsein ist ein Zustand einer ausgeprägten emotionalen Erschöpfung. Diese geht Hand in Hand mit einer reduzierten körperlichen Leistungsbereitschaft.

«Ein Burn Out Syndrom entsteht in der Regel in einer Entwicklungslinie», sagt Hausarzt Adrian Grunder. Man übernimmt eine Aufgabe, ist völlig enthusiastisch, kniet sich rein, arbeitet zu viel, gönnt sich keine Ruhe, bekommt allenfalls trotz grossem Einsatz negative Rückmeldungen. Das alles führt in einen Zustand der Überforderung und Frustration.

Um dies zu vermeiden, gibt es ein paar einfache Rezepte:

  • sich nicht zu viel vornehmen
  • auch mal Nein sagen
  • sich Freizeit und damit Ruhe gönnen
  • für das Erledigen von Aufgaben einen Zeitplan erstellen
  • Ausgleich suchen, zum Beispiel bei sportlicher Betätigung

Nicht zu vergessen: Lachen! «Eine Minute lachen baut in etwa gleich viele Stresshormone ab wie 15 Minuten rudern», so Hausarzt Adrian Grunder.

Moderation: Jörg Stoller, Redaktion: Christian Salzmann