Thymian – das aromatische Küchenkraut steckt voller Heilkräfte

Gesundheit

Das Geheimnis von Thymian ist das ätherische Öl Thymol. Es lindert Beschwerden bei Husten und Schnupfen. Man kann Thymian als Tee trinken, als Sirup einnehmen oder als Balsam einschmieren. Aber Vorsicht: Thymian wirkt wie eine Medizin und darf nicht uneingeschränkt konsumiert werden.

Ein Büschel Thymian vor einem goldenen Mörser.
Bildlegende: Thymian hat unterschiedliche Heilkräfte. Colourbox

Thymian wird als Heilpflanze vor allem bei Infektionskrankheiten eingesetzt. «Seine Wirkung ist antibakteriell, antiviral und schleimlösend», sagt der Apotheker und Drogist Peter Portmann. Grund dafür ist vor allem das ätherische Öl Thymol. Beim Inhalieren öffnen sich die Atemwege.

Doch auch als Sirup oder als Erkältungsbalsam entfaltet Thymian seine Wirkung. Drei Tassen Thymiantee pro Tag helfen bei akuten Erkältungskrankheiten. Doch Achtung: Mehr als drei Wochen sollte solcher Tee – ob selbstgetrocknet oder gekauft – nicht eingenommen werden.

«Thymiantee wirkt wie eine Medizin», sagt Apotheker Portmann. Mit der Zeit entwickelt der Körper gegen die antibakteriellen Substanzen eventuell Resistenzen. Klingt der Husten oder der Schnupfen nicht ab, hilft nur noch der Gang in die Arztpraxis.

Moderation: Eric Dauer, Redaktion: Noëmi Gradwohl