Unkrautbekämpfung ohne Chemie

Garten

Um Unkraut umweltschonend zu beseitigen, ist Handarbeit gefragt: Ausreissen, Aushacken oder Ausstechen der Jungpflanzen hält unerwünschte Kräuter und Gräser langfristig fern, erklärt Pflanzendoktor Hermann Zulauf im Gespräch mit Bernhard Siegmann.

Unerwünschtes Unkraut wird ausgerissen oder ausgestochen.
Bildlegende: Unerwünschtes Unkraut wird ausgerissen oder ausgestochen. colourbox

Das Wurzelwerk junger Pflanzen ist noch nicht stark entwickelt, deshalb lassen sie sich leichter aus dem Boden entfernen. Auch haben sich bei jungen Pflanzen noch keine Samen gebildet, die den Anfang neuen Ungemachs bedeuten.

Baumrinden gegen Unkraut

Wird der nackte Boden mit Schnitzeln von Baumrinden abgedeckt, wird der Wildkrautwuchs ebenfalls wirksam eingedämmt. Dafür reicht eine Schicht von drei bis fünf Zentimetern Dicke, die jährlich ergänzt werden muss. Die Rinde wirkt keimhemmend und lässt darunter keimende Pflanzen absterben.

Mit Gasbrenner gegen Unkraut

Eine dritte Möglichkeit Unkraut umweltschonend zu vertilgen, ist das Abflammen unerwünschten Pflanzenwuchses. Mit Gasbrennern werden Blätter und Stiele mit grosser Hitze abgetötet, bei längerem Beflammen getrocknet und danach verbrannt. Dieses Verfahren bewährt sich besonders bei der Bekämpfung von Wildkraut zwischen Gartenplatten und Steinen.

Moderation: Martin Wittwer, Redaktion: Bernhard Siegmann