«Webstuhlrattern» zur Nachwuchsförderung

Brauchtum

Im Baselbiet hatte die Textilindustrie im 19. und 20. Jahrhundert eine starke Tradition. Frauen und Männer webten abends in ihren Stuben Seidenbänder, die danach in die ganze Welt exportiert wurden. Heute gibt es nur noch wenige Fachleute, die wissen, wie die alten Webstühle funktionieren.

Farbige Seidenbänder auf einem grossen Webstuhl.
Bildlegende: Nur noch sehr wenige Fachleute können solche Seidenband-Webstühle bedienen und warten. SRF/Jeannine Borer

Die wenigen Fachleute, die sich mit alten Webstühlen noch auskennen, sind alle bereits im Pensionsalter. Deshalb lanciert der Verein «Textilpiazza» das Projekt «Webstuhlrattern» mit dem Ziel, Nachwuchs zu finden und Fachleute auszubilden.

Jeannine Borer vom Regionaljournal Basel Baselland hat sich über das Projekt mit den ratternden Webstühlen auseinander gesetzt.

Moderation: Christian Salzmann, Redaktion: Jeannine Borer