Wettermissionar Martin Horat: «Künstlerpech»

Die Muotathaler Wetterpropheten lagen mit den Voraussagen für Weihnachten und Neujahr zünftig daneben. Alle rechneten mit ausreichend Schnee und besten Schneeverhältnissen für Skisportler. Das sei einfach Künstlerpech, meint Martin Horat, der sich nun den Sommerprognosen widmet.

Der Wetterprophet mit ernstem Blick an der Jahresversammlung.
Bildlegende: Muotathaler Wetterprophet Martin Horat. Keystone

Am Freitag, 29. April 2016, ist in Illgau Generalversammlung vom Meteorologischen Verein Innerschwyz. Dann ziehen die Muotathaler Wetterschmöcker Bilanz zu ihren Winterprognosen und sagen das Sommerwetter voraus.

Die Prognosen für die Wintermonate entpuppten sich mehrheitlich als falsch, was Martin Horat als «Künstlerpech» bezeichnet. Er sagte in seinen Prophezeiungen: «Im Januar seichen die Skifahrer fast in die Hosen wegen dem langen Anstehen bei den Skiliften.» Dieser Spruch habe zumindest viele Reaktionen provoziert, meint Horat. Und grundsätzlich betont er einmal mehr: «Wir sind ein humoristischer Verein, was auch in den Statuten so steht.» Deshalb dürfe man die Wetterprognosen nicht immer allzu ernst nehmen.

Moderation: Jörg Stoller, Redaktion: Kurt Zurfluh