Zum 200. Geburtstag von Giuseppe Verdi

Musik & Geschichten

«La Traviata», «Rigoletto», «Aida» oder «Nabucco»: Diese Opern stammen alle aus der Feder von Giuseppe Verdi. Der Gefangenenchor aus «Nabucco» öffnete dem italienischen Komponisten 1842 Tür und Tor für eine grandiose Karriere.

Szene aus der Oper «Nabucco» anlässlich des Opernfestivals 2005 in Avenches. Valter Borin war damals in der Rolle des Ismaele zu sehen.
Bildlegende: Szene aus der Oper «Nabucco» anlässlich des Opernfestivals 2005 in Avenches. Valter Borin war damals in der Rolle des Ismaele zu sehen. Keystone

Im «Musikwelle Magazin» blickt Musikredaktor Jürg Moser zurück auf die Karriere von Giuseppe Verdi, der vor 200 Jahren in Le Roncole im Herzogtum Parma das Licht der Welt erblickte. Als Komponist hatte Verdi ein gutes Gespür für populäre Bühnenstoffe. Seine Opern erzählen Geschichten, die jedermann versteht, von der Unterschicht bis zu den oberen Zehntausend. Dies ist wohl der Grund, weswegen Verdi-Opern bis heute viel Popularität geniessen.

«Va pensiero» vom Gefangenenchor aus «Nabucco» wird in den Wunschkonzerten von SRF Musikwelle regelmässig gewünscht. Für viele Italiener wurde das Lied Mitte des vorletzten Jahrhunderts zur heimlichen Nationalhymne.

Moderation: Pia Kaeser, Redaktion: Jürg Moser