«And the Oscar goes to...»

Am 2. März geht Hollywoods Trophäen-Gala zum 86. Mal über die Bühne. Jedes Jahr vergibt die Traumfabrik Oscars an Schauspieler, Regisseure und andere Profis aus der Branche. Doch kaum jemand ahnt, dass die Geschichte Hollywoods ihren Anfang in Deutschland nahm – mit dem Auswanderer Carl Laemmle.

Zahlen zu den Oscars

Die Oscar-Gewinner stehen fest, nur kennt noch keiner ihre Namen: Bis zum Dienstagabend (Ortszeit) mussten die Stimmzettel der über 6000 Oscar-Juroren, darunter Regisseure, Schauspieler und andere Profis der Branche, in Beverly Hills eingetroffen sein.

Nach Angaben der Academy of Motion Picture Arts and Sciences werden nun Mitarbeiter der Prüfgesellschaft PricewaterhouseCoopers die Stimmen auszählen. Die streng gehüteten Ergebnisse in 24 Kategorien werden an diesem Sonntag in verschlossenen Umschlägen direkt zur Preis-Gala gebracht.

Hollywoods deutsche Wurzeln

Glamour, Starkult und Millionengewinne: Das ist Hollywood. Seit 1912 werden dort Blockbuster produziert und deren Helden umjubelt. Ihren Ursprung hat die Traumfabrik jedoch in einer deutschen Provinz. Der schwäbische Auswanderer Carl Laemmle gründete vor über 100 Jahren die Universal Studios und somit die amerikanische Filmindustrie in Hollywood.

«SRF mySchool» begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Traumfabrik. Eine Zeit, in der alles etwas wilder war. «100 Jahre Hollywood» zeigt das bewegte Leben von Carl Laemmle und gewährt einmalige Einblicke vor und hinter die Kulissen der erfolgreichsten Filmproduktion der Welt.

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