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Wirtschaft, Politik Bye bye Europa

Nein zur Energiewende, nein zur Personenfreizügigkeit, nein zu Brüssel: Roger Helmer, Politiker der britischen Unabhängigkeitspartei «Ukip», führt einen strikten Anti-EU-Kurs. Eine erfolgreiche Parteipolitik, die jedoch nicht ohne Widersprüche auskommt.

Legende: Video «Bye bye Europa» abspielen. Laufzeit 21:00 Minuten.
Aus SRF mySchool vom 24.03.2016.

«Die Regulierungswut der EU führt Grossbritannien in den Ruin», «erneuerbare Energien bringen nichts», «Migranten sind eine Bedrohung»: Die Botschaften der euroskeptischen und rechtspopulistischen Partei «Ukip» sind eindeutig. Bei den Wählerinnen und Wählern kommen sie gut an. Nachdem die Partei bei der Europawahl 2014 einen historischen Triumph einfahren konnte, haben die Briten am 23. Juni 2016 für den Austritt aus der EU gestimmt.

Die Argumente der EU-feindlichen Partei finden Gehör, sind jedoch nicht ohne Widerspruch. So auch der Alltag des «Ukip»-Politikers Roger Helmer. Der Brite sitzt seit 17 Jahren im Europäischen Parlament und verdient pro Monat bis zu 14000 Franken. Gleichzeitig kritisiert er, dass der Verwaltungsapparat der EU zu teuer sei und die Wirtschaft Grossbritanniens darunter leide. Einen Widerspruch erkennt Helmer darin nicht.

Für den Beitrag «Bye bye Europa» hat der Reporter Reto Brennwald den «Ukip»-Politiker mit der Kamera begleitet. Dabei zeigt er, wie Helmers Arbeitsalltag aussieht, woher der Erfolg der rechtspopulistischen «Ukip» rührt und wie sich diese Partei und deren Politiker in Widersprüche verwickeln.

Stufe: Sek II

Fächer: Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, ABU

Stichwörter: Rechtspopulismus, Nationalismus, rechtskonservatives Weltbild, Brexit, Abstimmungskampf, Strassbourg, Brüssel, Europäische Union, Energiewende, Wirtschaft, Migration, Europawahlen, Subventionen, Europapolitik

Produktion: Reto Brennwald. SRF 2014

Verkauf: Nicht im Angebot.

VOD: Unbegrenzt.

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