Das Great Barrier Reef

Winzige Polypen haben die grösste von Lebewesen geschaffene Struktur der Erde gebaut: Das Great Barrier Reef. Fast 2300 Kilometer lang bedeckt es eine Fläche von 350 000 Quadratkilometern und beherbergt rund 8500 Tier- und Pflanzenarten. Doch das Naturwunder steht vor grossen Veränderungen.

Eine Schildkröte und viele bunte Fische schwimmen über Korallen hinweg.

Bildlegende: Das Great Barrier Reef, ein Naturwunder der Superlative. Doch der Temperaturanstieg und die Übersäuerung des Meerwassers machen dem komplexen Ökosystem zu schaffen. BBC/SRF

Das Great Barrier Reef in Australien ist so gross, dass es aus dem Weltraum mit blossem Auge zu sehen ist. Dabei sind die Bauherren dieses Naturwunders winzige Korallenpolypen – kaum grösser als zwei Millimeter. Auf einer Fläche von rund 350 000 Quadratkilometern beherbergt das Great Barrier Reef unzählige Tiere und Pflanzen. Wegen des enormen Artenreichtums gilt das Riff auch als Dschungel der Meere.

Jahr für Jahr pilgern zahlreiche Tierarten von nah und fern zu den unterschiedlichen Lebensräumen des gigantischen Ökosystems rund um das Korallenriff. Die Wale, Meeresschildkröten oder Vögel sind davon abhängig, dass am Ziel Bedingungen herrschen, die für ihre Arterhaltung überlebensnotwendig sind. Doch immer heftiger werdende Unwetter, der Temperaturanstieg und die Übersäuerung des Meerwassers bringen das Riff erstmals in seiner Jahrtausende alten Geschichte in ernsthafte Bedrängnis.

Stufe: PS, Sek I, Sek II

Fächer: Geografie, Biologie

Stichwörter: Umweltschutz, Meeresverschmutzung, Ökologie, Klimaveränderung, Erderwärmung, UNESCO, Lebensräume

Produktion: Neil Nightingale. BBC 2012

Verkauf: Nicht im Angebot.

VOD: Bis 30.09.2016.

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