Der Fluch der Meere – Plastik

Sechs Millionen Tonnen Plastik. So viel Kunststoff gelangt jedes Jahr ins Meer. Tendenz steigend. Bereits nach wenigen Jahrzehnten Massenkonsums haben die Ozeane ein Kunststoffproblem. Die Ausmasse und Folgen dieser Verschmutzung sind noch unklar.

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Der Fluch der Meere – Plastik

53 min, aus SRF mySchool vom 20.10.2014

Ob in den Weiten des Nordpazifischen Ozeans oder im stürmischen Nordatlantik: In den letzten Jahren wurden auf den Meeren riesige Strudel entdeckt, in die rund 100 Millionen Tonnen Plastik hineingeraten sein sollen. Strömungsforscher vermuten ein solches Phänomen auch südlich des Äquators. Um dieser Frage nachzugehen, durchquert das Expeditionsteam des Meereswissenschaftlers Marcus Eriksen den Südpazifik. Irgendwo zwischen Osterinsel und chilenischem Festland soll er sein: der Südpazifische Müllstrudel.

Eine Animation der Erde mit rotierenden Müllstrudeln auf den Weltmeeren.

Bildlegende: In fünf grossen Müllstrudeln sammelt sich Plastik in den Weltmeeren. SRF/werwiewas Medienproduktion

Die Wissenschaftler beschäftigt zudem, was der Kunststoff im Meer anrichtet. Die physischen Wirkungen sind bekannt: strangulierte Seelöwen, erstickte Vögel und Schildkröten. Doch die eigentliche Gefahr scheint nach neuen Erkenntnissen von Chemikern und Meeresbiologen eine ganz andere zu sein. Die toxischen Effekte von Plastik sind wohl gravierender, als bisher angenommen.

«Fluch der Meere – Plastik» geht auf die Suche nach der Quelle der Plastikflut. Von Hawaii bis Europa, von Japan bis Chile: Die Filmautoren Max M. Mönch und Friedemann Hottenbacher waren mehr als ein Jahr auf Spurensuche des tödlichen Fluchs der Meere.

Stufe: Sek I, Sek II

Fächer: Geografie, Biologie, Gesellschaft

Stichwörter: Umweltschutz, Meeresverschmutzung, Plastik, Recycling, PET, Konsum, Abfall, Meer, Ökologie, Sea Dragon, Junk Beach, Codium

Produktion: Max Mönch, Friedemann Hottenbacher. «werwiewas Medienproduktion» 2012

Verkauf: Nicht im Angebot.

VOD: Bis 31.05.2017.

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