Die EU von innen

Es sind Milliardenbeträge, die bei Projekten der Europäischen Union immer wieder in den Sand gesetzt werden. Inge Grässle und Markus Pieper haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Missstände aufzudecken. Den Glauben an die EU haben die zwei Parlamentarier trotzdem nicht verloren.

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Die EU von innen

50 min, aus SRF mySchool vom 25.3.2016

Die Metro der griechischen Stadt Thessaloniki, finanziert mit EU-Geldern, sollte bereits seit dem Dezember 2014 in Betrieb sein. Doch dazu ist es nie gekommen. Zerstrittene Baufirmen und archäologische Funde an den Baustellen seien der Grund für die Verzögerung. Oder ein millionenteures Trinkwasserreservoir, wiederum EU-finanziert, das sich als unbrauchbar erweist. Die Ungereimtheiten solcher Projekte aufdecken, das ist die Aufgabe der EU-Parlamentarier Inge Grässle und Markus Pieper.

Ein künstlicher See in Griechenland.

Bildlegende: Ein unbrauchbares Trinkwasserreservoir in Griechenland: Immer wieder scheitern Projekte der Mitgliedsstaaten, die mit EU-Geldern finanziert wurden. ORF/SRF

Kritisch überprüfen sie, wie die Europäische Union ihre Milliarden ausgibt. Dabei fliegen immer wieder missglückte Projekte auf. Ohne Konsequenzen bleibt dies nicht: So musste Frankreich über 2 Milliarden missbräuchlich einkassierte Agrarsubventionen zurückzahlen.

Über ein Jahr lang hat der Filmautor Hansjürg Zumstein die zwei Parlamentarier bei ihrer Arbeit begleitet. Entstanden ist ein Porträt von zwei kritischen, aber überzeugten EU-Befürwortern.

Stufe: Sek II

Fächer: Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, ABU

Stichwörter: Europäische Union, EU-Regierung, Brüssel, Kommission, Inspektion, Finanzpolitik, Europapolitik, Wirtschaftsraum, politisches System, Europäisches Parlament, Zentralbank, Euro, Währungspolitik

Produktion: Hansjürg Zumstein. SRF 2016

Verkauf: SRF-Shop

VOD: Unbegrenzt.

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