Entwicklungshilfe: Der Fall Mosambik

Fluch oder Segen? Zu den im Jahr 2000 definierten Milleniumszielen der Vereinten Nationen gehört die Bekämpfung von Armut und Hunger in Mosambik. Wie sieht es dort 15 Jahre später aus? Eine kritische Analyse der UN-Entwicklungspolitik.

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Entwicklungshilfe: Der Fall Mosambik

56 min, aus SRF mySchool vom 23.10.2015

Ende 2015 legen die Vereinten Nationen den Abschlussbericht über die im Jahr 2000 formulierten Milleniumsentwicklungsziele vor. Darüber hinaus präsentieren sie die Agenda der kommenden 15 Jahre. Ganz oben auf der Liste: Bekämpfung von Armut und Hunger. Doch manche Organisationen und Aktivisten kritisieren die UN-Entwicklungspolitik.

Ein Mann zerkleinert Steine mit einem Hammer.

Bildlegende: Entwicklungshilfe: Fluch oder Segen für die afrikanische Bevölkerung? Java Films

Der Beitrag führt nach Mosambik, eines der ärmsten Länder der Welt. Dort zeigt sich besonders deutlich, wie problematisch und teilweise widersprüchlich entwicklungspolitische Ansätze sein können. Der Beitrag «Entwicklungshilfe: Der Fall Mosambik» untersucht einige der formulierten Ziele und und Programme wie Bekämpfung der Armut, Schulbildung, Wasserversorgung, Gleichstellung der Geschlechter oder Gesundheitsversorgung von Müttern.

Die Protagonisten sind Projektleiter, Landwirte, Ärzte, Mikrounternehmer und verschiedene Akteure der Entwicklungszusammenarbeit. Aber auch der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan, die UN-Landeskoordinatorin Jennifer Topping, der EU-Botschafter Sven Kühn von Burgsdorff, der Vertreter der Weltbank in Mosambik Mark R. Lundell und Mosambik's ehemaliger Staatspräsident Joaquim Alberto Chissano kommen zu Wort.

Stufe: Sek I, Sek II

Fächer: Geografie, Politik, Gesellschaft

Stichwörter: UNO, Industrieland, Entwicklungsland, Amnesty International, USA, NATO, Schwellenland, NGO, Wohlstand, Sicherheit, Lebensstandard, Lebenserwartung.

Produktion: Bernard Mangiante. Java Films 2015.

Verkauf: Nicht im Angebot.

VOD: Bis 30.09.2018.

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