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Wirtschaft, Politik Europa: Jung, gebildet, arbeitslos

Kein Job, kein Einkommen, keine Perspektive: In vielen Teilen Europas steht es schlecht um die Zukunft der Jungen. Die Politik erkennt nur langsam den Ernst der Lage. Es gibt jedoch Projekte, die der Jugendarbeitslosigkeit den Kampf ansagen.

Legende: Video Europa: Jung, gebildet, arbeitslos abspielen. Laufzeit 30:11 Minuten.
Aus SRF mySchool vom 14.12.2015.

Die Jugendarbeitslosigkeit im Süden Italiens ist hoch. Viele Jugendliche müssen sich mit Nebenjobs über Wasser halten und fühlen sich vom Staat im Stich gelassen. Um der Dauerkrise zu trotzen, entwickeln sie neue Geschäftsideen und gründen Start-Ups. Nur langsam erkennt die Politik den Ernst der Lage.

Auch in Finnland, Spitzenreiter bei den Pisa-Tests, ist Bildung kein Garant mehr gegen Arbeitslosigkeit. Ein Leben ohne fixe Einkünfte ist für viele zum Alltag geworden. Mangelnde Arbeitserfahrung und Überforderung bei der Stellensuche sind weitverbreitete Probleme bei der finnischen Jugend. Staatliche Programme sollen ihnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern.

Verlorene Generation?

Die Stimmung in Portugal ist gespalten. Während Teile der Bevölkerung zuversichtlich in die Zukunft blicken, lässt der wirtschaftliche Aufschwung auf sich warten. Vielen fehlt es weiterhin an finanzieller Stabilität und die Perspektiven bleiben dürftig. Die Bedeutung des familiären Rückhalts nimmt somit zu. Gleichzeitig wird es für junge Erwachsene immer schwieriger, eine eigene Familie zu gründen.

Droht der EU eine verlorene Generation? Dieser Frage geht die Dokumentation «Europa: Jung, gebildet, arbeitslos» nach, lässt dabei junge Betroffene zu Wort kommen und wirft zudem einen kritischen Blick auf die Sparpolitik Europas.

Stufe: Sek II

Fächer: Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Geografie, ABU

Stichwörter: Working Poor, soziale Ungleichheit, Chancengleichheit, Verdienst, Arbeitswelt, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Wohlstand, Gehalt, Wirtschaftssystem

Produktion: Alexander Steinbach. ORF 2014

Verkauf: Nicht im Angebot.

VOD: Bis 30.11.2018.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Ich sehe die Hauptursache in der Berufswahl. Sozusagen 1/2 der Jugend lernt KV+Detailhandel, die andere studiert. Abgesehen von exakten Wissenschaften+Medizin, studiert wohl ein allzu grosser Teil in seine Arbeitslosigkeit hinein. Viel zu viele Juristen, Biologen, Wirtschaftler, Psychologen... Und dank der Akademisierung ohne Sinn+Verstand auch praktischer Berufe sind diese u.leider ebenso Handwerkberufe unattraktiv geworden. Auch sollte in Schulen viel mehr Wert auf Sprache+Math gelegt werden.
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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Die Welt wurde in 7 Tagen erschaffen ;o), Regierungen schaffen es nicht mal in ihren Amtszeiten, das Problem der Arbeitslosigkeit zu lösen. Ich sehe die Hauptursache in der Berufswahl. Die eine Hälfte KV+Detailhandel, die andere studiert. Abgesehen von den exakten Wissenschaften+Medizin, studiert wohl jeder 2. an der Uni sein späteres Hobby für die Arbeitslosigkeit. Dank dieser überbewerteten Akademisierung auch praktischer Berufe ohne Sinn+Verstand, sind Handwerkberufe unattraktiv geworden
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  • Kommentar von Ramon Gfeller, Bern
    Ich will die schwierige Situation der Jugendlichen in Europa nicht abstreiten. Aber: man muss sich doch auch fragen, was "gebildet" bedeutet. In den fortgeschrittenen Physik Vorlesungen in Bern sitzen zwischen 5 und 20 Leute, während nebenan im Hauptgebäude die Vorlesungssäle aus allen Nähten platzen. Die Studierendenzahlen in Philosophie, Psychologie, Germanistik,... sind um ein Vielfaches höher. Alles (aus)gebildete Leute, die jedoch kaum Aussichten auf einen Job in ihrem Fachbereich haben.
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