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Geschichte, Geografie Gentechnik

Die Diskussion über Freiheit und kommerzielle Nutzung von gentechnisch veränderten Produkte führt die Schweiz seit fast 50 Jahren. Sie wird begleitet von Ängsten und moralischen Unsicherheiten, aber auch von Hoffnungen seitens Wissenschaft und Wirtschaft.

Die Anwendung gentechnischer Verfahren wird bereits zu Beginn der siebziger Jahre in der Schweiz diskutiert: Das Internationale Symposium zur Genforschung im Kongresshaus Davos 1974 zeigt die Schwierigkeiten einer sachlichen Debatte zwischen führenden Wissenschaftlern und der Bevölkerung. Die Frage eines Passanten, «wohin das alles noch führt», ist auch gut 50 Jahre später noch aktuell.

Chronik

Chancen und Ängste

Ein Reisfeld in Südkorea
Legende: Ein "Golden Rice"-Feld in Südkorea Die gentechnisch veränderte Reissorte soll den Vitamin-A Mangel bekämpfen. Keystone

Für die Befürworter ist die Änderung der genetischen Eigenschaften von Organismen eine Zukunftstechnologie mit wichtigem Potential für den Forschungs- und Arbeitsplatz Schweiz. Die Chancen der Gentechnologie in Medizin und Landwirtschaft, im Lebensmittelsektor und der Industrie, sollen nicht nur im Ausland genutzt werden. Zudem genügten die strengen Sicherheitsvorschriften.

Die Gegner meinen, die Möglichkeiten der Gentechnik würden über- und die Gefahren unterschätzt. Langzeitfolgen seien nicht voraussehbar und die kommerzielle Nutzung gentechnisch veränderter Organismen ethisch nicht vertretbar.

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