Mehr Nachhaltigkeit in Berggebieten

Die Schweiz und Österreich wollen die nachhaltige Entwicklung von Berggebieten weltweit vorantreiben. Beide Länder haben am Mittwoch in Bern ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet.

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Alpenraum bedroht

1:34 min, aus Tagesschau am Mittag vom 13.11.2013

Das Bewusstsein für sensible Bergregionen auf politischer Ebene fördern: Das wollen Österreich und die Schweiz weltweit erreichen. Sie haben ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet, das ihre Zusammenarbeit bekundet.

Dazu gehören unter anderem gemeinsame Veröffentlichungen zu Themen wie dem nachhaltigen Bergtourismus oder der Produktion landwirtschaftlicher Produkte auf Familienbasis. Dabei unterstützt die Universität Bern die beiden Länder.

Berggebiete leiden oftmals

Dank dem Einsatz der Schweiz am Nachhaltigkeitsgipfel von 2012 in Rio de Janeiro, einigten sich die Teilnehmerstaaten auf die Erhaltung von Ökosystemen in Berggebieten.

Die Bewohner von Gebirgsregionen in aller Welt kämpften laut EDA oft gegen Armut und Hunger sowie die Auswirkungen des Klimawandels. Unter den Folgen litten aber auch die Menschen in tiefer liegenden Gebieten, wie verschmutztem Trinkwasser oder Überschwemmungen.

Vorbild: Val Müstair

Aber auch die hiesigen Berggebiete stehen vor Herausforderungen: Die Biodiversität ist vielerorts gefährdet, die Verlagerung des Transitverkehrs von der Strasse auf die Schiene stockt und die Anpassung der Wintertourismusgebiete an den Klimawandel ist mangelhaft.

Anders im östlichsten Tal der Schweiz: Das Val Müstair hat sich der sanften Nutzung der Natur verpflichtet und erfüllt eine wichtige Vorbildfunktion. Die «SRF mySchool»-Reihe «Biosfera Val Müstair» zeigt, wie die Menschen im Einklang mit der Natur leben und diese nachhaltig zu nutzen wissen.

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