Riesen-Taifun wütet auf den Philippinen

Einer der mächtigsten Taifune aller Zeiten ist mit verheerender Zerstörungskraft über die Philippinen hereingebrochen. Wirbelsturm «Haiyan» knickte meterhohe Bäume wie Grashalme um und wirbelte tonnenschwere Metallstücke aus Gebäudeverkleidungen durch die Luft.

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Taifun zwingt Tausende zur Flucht

0:49 min, vom 8.11.2013

Der pazifische Sturm «Haiyan» fegte am Freitagmorgen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 315 Kilometern pro Stunde über die Philippinen. Mit Ausläufern erreichte er einen Durchmesser von 600 Kilometern.

Kartenausschnitt mit den Philippinen.

Bildlegende: Der Taifun verwüstete auch die Ferieninsel Bohol – nur Wochen zuvor hatte dort ein Erdbeben Schäden angerichtet. srf

«Die Stärke dieses Taifuns sprengt alle Kategorien», sagte Michael Padua, Taifun-Spezialist der privaten Wetterstiftung in Manila. «Wir rechnen mit katastrophalen Schäden.» Der Deutsche Wetterdienst sprach sogar vom «stärksten Taifun, der jemals auf Land getroffen ist».

Kommunikation unterbrochen

Hunderttausende Menschen waren vor dem Sturm auf der Flucht. Über das Ausmass der Schäden und die Zahl der Opfer gab es zunächst keine verlässlichen Angaben, weil die Kommunikationswege abgeschnitten waren. Mindestens drei Menschen kamen nach ersten Angaben der Behörde für Katastrophenschutz ums Leben.

Wie Wirbelstürme entstehen und welche Risiken die Wissenschaftler eingehen, um sie zu erforschen, zeigt die Folge «Hurrikane» der Reihe «Die grössten Naturgewalten».

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