UNO: Letzte Station vor der Hölle

Seit 70 Jahren verfolgen die Vereinten Nationen kein geringeres Ziel als die Sicherung des Weltfriedens. 120 000 «Friedenssoldaten» aus 193 Ländern sind weltweit im Einsatz. Doch wie effizient und mächtig sind die Blauhelme? Und wie hat sich ihre Arbeit seit der Gründung der UNO verändert?

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UNO: Letzte Station vor der Hölle

57 min, aus SRF mySchool vom 22.10.2015

Die UNO feiert ihren 70. Geburtstag. Zeit, Bilanz zu ziehen. 120 000 Soldaten aus 193 Ländern sind in den weltweiten Krisengebieten stationiert und verfolgen dort ihre wichtigste Aufgabe: die Sicherung des Weltfriedens. Dies klingt utopisch und notwendig zugleich.

Kofi Annan bei einem Interview.

Bildlegende: Im Beitrag kommt auch Kofi Annan zur Sprache, der von 1997 bis 2006 Generalsekretär der Vereinten Nationen war. SRF mySchool / Java Films

Supermacht oder Ohnmacht?

Doch wie entstand das paradoxe Konzept der «Friedenssoldaten»? Wie hat sich die Arbeit der Blauhelme verändert? Ist die Uno eine Grossmacht? Oder versucht die Organisation, ihre Ohnmacht zu verbergen?

Um Antworten zu finden, lässt der Beitrag ehemalige und heutige UNO-Mitarbeiter, darunter auch Kofi Annan, zur Sprache kommen.

Dabei werden die Gegebenheiten im Libanon, in der Demokratischen Republik Kongo, in der Ukraine und in der Zentralafrikanischen Republik analysiert. Zudem wird auch die seit Jahren diskutierte Reform des UN-Sicherheitsrats, die unter anderem eine Ausweitung der Mitglieder vorsieht, thematisiert.

Stufe: Sek I, Sek II

Fächer: Geografie, Politik, Gesellschaft, Geschichte

Stichwörter: Terror, Afghanistan, IS, Golfkrieg, Zweiter Weltkrieg, Menschenrechte, Amnesty International, USA, NATO.

Produktion: Pierre-Olivier François, Bernard Mangiante. Java Films 2015.

Verkauf: Nicht im Angebot.

VOD: Bis 30.09.2018.

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