Vor 30 Jahren wurde die Radiolandschaft auf den Kopf gestellt

1983 ist in der Schweiz ein neues Radiozeitalter angebrochen: Die ersten Lokalradios gingen auf Sendung. Auch der «amtlich bewilligte Störsender» DRS 3 - heute Radio SRF 3 - sendete zum ersten Mal.

Freude und Aufregung: Endlich mussten die Schweizerinnen und Schweizer nicht mehr auf ausländische Sender ausweichen, um angesagte Musik zu hören. Am 1. November 1983 schickten die ersten sieben Lokalradios ihre Sendungen über den Äther: Basilisk, ExtraBern, Raurach, Sunshine, Radio Z, Zürisee und Radio 24.

Am gleichen Tag lancierte Schweizer Radio DRS den «amtlich bewilligten Störsender» DRS 3, das heutige Radio SRF 3. Die ersten Töne des Senders waren das Geschrei eines neugeborenen Kindes, am Abend folgte die erste Liveübertragung mit einem Konzert von Polo Hofer.

Entstanden ist DRS 3 unter anderem als Reaktion auf die Zulassung privater Lokalradios und den Bedarf nach einem Radiosender, der sich in seiner Musikauswahl vorwiegend an ein jüngeres Publikum richtete. Zusammen sorgten DRS 3 und die neuen Privatsender für rund 20 Prozent mehr Radionutzung pro Tag.

Faszination Radio

Der «SRF mySchool»-Beitrag «Radiowerkstatt» erzählt von den Piraten und Pionieren im Äther und von Roger Schawinskis unermüdlichem Kampf gegen die Monopolstellung der SRG.

Aber auch die Technik, die hinter dem Radiohandwerk steckt, wird in dem Beitrag erklärt. Und mit einer Anleitung können Interessierte sogar ihr eigenes Radio basteln.

30 Jahre Radio SRF 3

«Es gibt nur eine grosse Liebe»: Unter diesem Slogan blickt Radio SRF 3 auf sein 30jähriges Bestehen zurück. Auf seiner Website hat der Radiosender einen Rückblick in Form einer Auflistung von wichtigen Meilensteinen in den 30 Jahren Radiogeschichte zusammengestellt.

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