Was bin ich wert?

Wie viel Geld kann ich mit dem eigenen Körper und seinen Bestandteilen verdienen? Wie viel bin ich im Todesfall wert? Auf der Suche nach Antworten kommt ein Filmemacher auf die unterschiedlichsten Geldbeträge, die zum Nachdenken anregen.

Eine Frau mit Kind schaut sich bei einer Ausstellung einen tätowiertem Rücken an.

Bildlegende: Tim hat seinen Rücken an einen Kunstsammler verkauft. An seinem Beispiel stellt der Filmautor Peter Scharf die Frage nach dem monetären Wert unseres Körpers und des Lebens. SRF/New Docs

Der Filmemacher Peter Scharf stellt sich selbst die provokative Frage nach dem monetären Wert seines Lebens und Körpers. Bei seiner weltweiten Recherchereise konfrontiert er damit verschiedenste Menschen.

Das Resultat: Brisante bis zuweilen komische Rechercheergebnisse. Denn so zynisch seine Frage anmutet, so knallhart werden tagtäglich Menschen eingeschätzt – etwa bei Versicherungen. Bei diesen Institutionen ist im Todesfall ein Börsenmakler mehr wert als ein Feuerwehrmann.

Scharf stellt sich auch die Frage, wieviel Geld er aus nachwachsenden menschlichen Rohstoffen herausholen kann. Denn für Blut, Spermien oder Haare gibt es durchaus eine Nachfrage. Für seine chemischen Bestandteile bekäme er vom Apotheker um die 1200 Euro.

Eine eindeutige Antwort auf seine Fragen findet er jedoch nicht. Je nach Betrachtungswinkel kommt er auf Geldbeträge von 0 bis 10 Millionen Dollar. Vielmehr stösst er damit ein philosophisches Nachdenken über den Wert unseres Lebens an – mit teilweise erschreckenden und überraschenden Schlüssen.

Stufe: Sek I, Sek II

Fächer: Gemeinschaft, Lebenskunde, Biologie, Ethik

Stichwörter: Humankapital, Gesundheitsökonomie, Versicherungsmathematik, Gesundheitswesen, Zahlungsbereitschaft, Lebensversicherung, Organspende, Materialwert, Preis, Kapital, Ware

Produktion: Peter Scharf. New Docs 2014

Verkauf: Nicht im Angebot.

VOD: Bis 30.04.2019.

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