Teufelsgeiger III: Die russische Violinschule

Im 20. Jahrhundert mauserte sich Russland (und auch die Sowjetunion) zum neuen «Mekka des Geigenspiels». Moskau und St. Petersburg hiessen nun die grossen Talentschmieden, wo mit einer zuvor nie dagewesenen Systematik begabte Kinder und Jugendliche im Geigenspiel ausgebildet wurden.

Die «russische Schule» konnte man am grossen, runden Ton erkennen, an der makellosen Technik - stets jedoch im Dienst der Musik - und einem Vibrato, das die Phrasen innerlich belebte.